Sprachlernmotivationen im Baltikum

Zwischen 2011 und 2014, haben DAAD-Lektoren in den drei baltischen Ländern, zusammen eine Studie unter dem Titel "Sprachlernmotivationen von (potenziellen) Deutschlernenden in Estland, Lettland und Litauen" durchgeführt.

Das Hauptziel der Studie, wie der Titel bereits verrät, war die Ermittlung der Beweggründe, die Deutschlernende im Baltikum für ihr Deutschstudium haben - oder, alternativ, warum diese Menschen Deutsch nicht mehr lernen, oder nie gelernt haben.

Methodisch wurde die Studie sowohl mit qualitativen Vorgesprächen mit ExpertInnen und Zielgruppen, als auch mit quantitativen Fragebögen durchgeführt. Manche Teilnehmer wurden auch zu Nachgesprächen eingeladen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Deutsch generell einen guten Ruf im Baltikum hat. Es wird als häufig nach Englisch als die zweitwichtigste Fremdsprache angesehen, auf gleicher Stufe mit Russisch. Viele sehen das Deutschstudium jedoch als herausfordernd an. Historische Argumente für oder gegen das Deutschstudium spielen für die meisten Menschen im Baltikum kaum eine Rolle mehr.

Hier können Sie sich eine umfangreiche Präsentation zu der Thematik herunterladen. Mehr Informationen zu den qualitativen Fragen der Studie gibt es hier. Die unkommentierten Daten erhalten Sie hier.


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